Biographie
Tobias Rennebaum verbrachte mehr als ein Jahrzehnt im operativen Betrieb eines Tier-1-Automobilzulieferers mit Standorten in Sindelfingen und Neckarsulm. Als Teamleiter Produktion und später als Assistent der Werksleiterin war er regelmäßig mit eskalierenden Teamkonflikten konfrontiert, die klassische HR-Instrumente nicht auflösen konnten. Diese täglichen Herausforderungen — Produktionsausfälle durch Konflikte, hohe Fluktuation, Burnout bei Führungskräften — zeigten ihm, dass Konflikte in industriellen Umgebungen ein strukturelles und nicht primär persönliches Problem sind.
2013 begann er berufsbegleitend den MBA Operations an der WHU – Otto Beisheim School of Management (Vallendar), den er 2015 abschloss. Die Schwerpunkte lagen auf Organisationsentwicklung und Change Management in Produktionsumgebungen. Sein akademisches Interesse war dabei kein abstrakter: Er wollte verstehen, wie Organisationen strukturiert sind, damit Konflikte entstehen — und wie man diese Strukturen modifiziert, statt nur die beteiligten Personen zu "reparieren".
Nach einem weiteren Jahr im Konzern wechselte er 2019 als selbständiger Berater nach Hamburg. Seine Coaching-Ausbildung absolvierte er beim Institut für Lösungsfokussierte Beratung (ILFT, Hamburg), ergänzt durch die ICF-PCC-Akkreditierung (International Coaching Federation, Professional Certified Coach) im Jahr 2021. Diese lösungsfokussierte Methode war für ihn der Schlüssel: Sie erlaubt es, nicht in den Details eines Konflikts steckenzu bleiben, sondern schnell zu sehen, was Fortschritt bedeutet.
Heute arbeitet Tobias Rennebaum hauptsächlich mit Führungskräften in industriellen Mittelstandsunternehmen und Tech-Scaleups im DACH-Raum. Er hält regelmäßig Vorträge auf der Personal Swiss in Zürich, arbeitet mit Fabrikdirektoren an Konfliktkultur und hat 2023 ein Whitepaper zu « Konfliktdynamiken in agilen Produktionsteams » für die Arbeitgebervereinigung Gesamtmetall veröffentlicht. Seine Spezialisierung liegt auf der Schnittstelle zwischen traditioneller Industrie und agilen Methoden — ein Raum, in dem neue Konflikte entstehen.
Standpunkt
“In einer Fabrik kostet ein ungelöster Konflikt an Leistung, was ein Projektleiter sechs Monate braucht, um es zurückzuholen. Ich greife ein, bevor es messbar wird.”
Fachgebiete
- Konfliktmanagement Tier-1-Automobilindustrie (12 Jahre)
- ICF-PCC-Coaching (Zert. 2021)
- MBA Operations WHU Otto Beisheim, 2015
- Agile Teamdynamiken Produktion & Tech
- Whitepaper Gesamtmetall, 2023
Detaillierter Werdegang
ICF-PCC-Coach seit 2021, ausgebildet am ILFT (Institut für Lösungsfokussierte Beratung, Hamburg). MBA Operations an der WHU – Otto Beisheim School of Management, 2015. Zwölf Jahre in der Tier-1-Automobilindustrie (Sindelfingen, Neckarsulm) als Teamleiter und Assistent der Werkleiterin. Whitepaper « Konfliktdynamiken in agilen Produktionsteams » für Gesamtmetall, 2023.
Ausbildung & Zertifizierungen
ICF-PCC (Professional Certified Coach), 2021MBA Operations — WHU Otto Beisheim School of Management, 2015Whitepaper « Konfliktdynamiken in agilen Produktionsteams », Gesamtmetall, 2023
Veröffentlichte Artikel
- Die 10 wichtigsten Soft Skills 2026
- 5 Führungsstile: wann welchen einsetzen
- 5 Mediationstechniken für Manager
- Gewaltfreie Kommunikation im Job: Guide
- Konflikte: 7 Fehler des Managers
- Generationenkonflikte im Unternehmen
- Wahre Kosten ungelöster Konflikte
- Aktives Zuhören: Schlüsselkompetenz
- Soft Skills durch Simulation trainieren
- Konflikte im Homeoffice managen
- Konfliktmanagement: der komplette Guide
- Neuer Manager: die ersten 90 Tage
- Führungskompetenzen objektiv messen
- ROI Soft-Skills-Training: die Zahlen
- Interaktive Simulation vs. Rollenspiel
- Arbeitskonflikte erkennen und lösen